Healthgyn

SOVIEL WIE NÖTIG, SO WENIG WIE MÖGLICH UND SO NATÜRLICH WIE MÖGLICH

Die Dosis macht das Gift

Nichts ist mächtiger als eine Idee für die die Zeit gekommen ist 

(Viktor Hugo)

Als ich am 1 Oktober 1990 in Rapperswil meine Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe eröffnete, ahnte ich noch nicht, was alles auf mich zukommen wird. Unter Anderem überlegte ich, ob es überhaupt nötig sei, einen PC anzuschaffen. Es schien mir sinnvoll mich vor allem von administrativen Arbeiten wie Rechnungen, Mahnungen, Berichte und Überweisungen zu schreiben oder Zahlen zusammenzählen zu befreien und schaffte mir einen solchen PC an. Dieser musste bereits nach zwei Jahren durch ein neues System ersetzt werden, da der Markt auf diesem Bereich nur so boomte. Unter permanenten Updates und anscheinend zwingenden Änderungen konnte ich dann, mit diesem System, bis zur aktuellen Praxisübergabe arbeiten.

Es boomte aber nicht nur auf dem Markt bei den PC’s und der IT sondern auch in der ganzen Medizin. In meinem Fach kam es zu zunehmenden Spezialisierungen:

  • Es trennte sich zunächst die Geburtshilfe von der Gynäkologie
  • Es entwickelte sich die laparoskopische Operationstechnik und ersetzte das herkömmliche Operieren vollständig.

  • Endokrinologisch brauchte es ca. 12-14 Jahre bis sich nach der WHI-Studie die nun aktuelle Hormonsubstitution durchsetzte.

  • Die Sterilitäts- und Infertilitätsaklärungen und -therapien entwickelten sich spektakulär bis zur IVF, ICSI, TESE, Eg- Freezing, Gametenspende etc.

  • Die Abklärung und Therapie von Brusterkrankungen (Senologie) machte zusammen mit der Onkologie und plastischen Chirurgie gewaltige Sprünge und ist mittlerweile fast eine eigene Spezialität geworden.

Vor diesem Hintergrund entwickelte sich meine Praxistätigkeit. Ich musste bald erkennen, dass es auch immer mehr nötig wurde sich eine Home-Page einzurichten und dazu musste man sich auch zu einem Leitsatz entschliessen unter welchem die Praxis tätig sein wird. 

Nachdem in der Hormonersatztherapie immer mehr geforscht und erkannt wurde, war es eigentlich klar, dass unsere eigenen Hormone für unseren Körper die besten sind. Über die ganze Zeit der Evolution haben diese sich entwickelt und durchgesetzt. Artfremde Hormone (pflanzliche oder tierische) sind unseren körpereigenen wohl ähnlich aber nicht identisch. Einzig erkennen dürfen wir, dass sich unsere Lebenszeit gegenüber früher dank Medizin, Technologie und Friedenszeit, deutlich verlängert hat. Unsere Grundbedürfnisse sind jedoch dieselben geblieben und brauchen so auch die gleichen Hormone, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Einzig über die Dosierung im entsprechenden Lebensabschnitt lässt sich noch diskutieren. Zusammenfassend:

Soviel wie nötig, so wenig wie möglich und so natürlich wie möglich
Das gleiche gilt auch für die Orthomolekulare Medizin!

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